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Rosentaufe 2014

Rose Tintenherz: Eine „dufte“ Züchtung

Rosenzentrum-Westmünsterland vertreibt die Neuzüchtung exklusiv

Eine ausgefallene, bläulich-violette Farbe und ein sehr intensiver, betörender Duft: Das macht die Rosenzüchtung des Dülmeners Josef Nieborg aus, die demnächst exklusiv im Rosenzentrum-Westmünsterland in Osterwick erhältlich sein wird. Der Name der dornigen Schönen sollte Kennern der Literaturszene bekannt sein: Nach dem Buchtitel von Cornelia Funkes Bestseller, wurde die Rosenzüchtung im Rahmen der „Landpartie“ am 21. Juni auf Schloss Lembeck auf den Namen „Tintenherz“ getauft.

Im Beisein des Dülmener Rosenzüchters und seiner Frau, nahm Helmi Funke, die Mutter von Cornelia Funke, mit Champagner die Taufe vor. Umrahmt wurde dies von Kindern der Don-Bosco-Schule Lembeck und des dortigen Laurentiuskindergartens. Natürlich war auch Michael Dahlke, Inhaber vom Rosenzentrum-Wesmünsterland, Zeuge dieser Zeremonie: „Wir haben die Rose jetzt in unseren Besitz übernommen. Es wird sie nur bei uns zu kaufen geben“, erklärt der Osterwicker, der die Rose in seinem Betrieb vermehrt und veredelt. Bis die Tintenherz-Rose jedoch ihren Duft in vielen Wohnzimmern verströmen kann, dauert es noch eine Weile. Erst im Herbst wird es die Rose erstmalig wurzelnackt zu kaufen geben, im Frühjahr nächsten Jahres dann getopft.

Die ersten 200 Rosenstöcke wurden schon bei der Taufe von „Tintenherz“ verkauft: „Die Käufer haben eine Urkunde erhalten, mit der sie ihren Rosenstock dann im Herbst erhalten können“, weiß Michael Dahlke. Der Erlös aus dem Verkauf dieser Rosen, und auch ein paar Euro aus dem Verkauf künftiger Rosen, gehen an „Cornelia Funke Baumhaus“ Dorsten. Dieser 2010 gegründete Verein fördert die Leselust bei Kindern und Erwachsenen, organisiert kreative Aktionen, Theaterspiel und vieles mehr. Die Ursprungsidee zu „Tintenherz“ kommt vom Lembecker Hans Nienhaus, der den Verein „Cornelia Funke Baumhaus“ schon seit Jahren in vielerlei Hinsicht unterstützt. „Herr Nienhaus kam auf mich zu und fragte mich, ob ich nicht eine neue Züchtung nach Cornelia Funkes Bestsellerroman ,Tintenherz' benennen wollte“, erinnert sich Michael Dahlke. Auf Cornelia Funkes Zustimmung musste nicht lange gewartet werden: Während eines Dorsten-Besuches durfte die Autorin schon einmal in einen Tintenherz-Strauß schnuppern, und zeigte sich begeistert von dem intensiven Duft. So gab sie natürlich gerne grünes Licht, die Rose nach dem patentierten Titel ihres Romans zu benennen. Schnell war Michael Dahlke klar, dass er nach einer blauen Blume suchen musste: „Tinte ist ja heutzutage immer blau, also musste natürlich auch die Rose blau sein, damit sie zum Namen passte“, erläutert der Fachmann. Sofort hatte Dahlke eine neue Rosenzüchtung des Dülmener Hobby-Züchters Josef Nieborg im Kopf, mit dem er schon seit Längerem zusammenarbeitet. „Diese Rose blüht mehrmals, ist nostalgisch und duftet stark. Nach genau solchen Rosen suchen wir immer“, informiert der Inhaber vom Rosenzentrum-Westmünsterland.

Im Sortiment hat der Osterwicker bereits jetzt über 650 Rosensorten- bewährte, historische und richtige Raritäten. Mit der Tintenherz-Rose kann er nun noch eine weitere, besondere Rose exklusiv anbieten.